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Opferdarstellungen im römischen Kleinasien: Ikonographie und Ritus zwischen Adaption und Distinktion

Drittmittelförderung durch die DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 'Römische Reichsreligion und Provinzialreligion' (abgeschlossen)

Im Rahmen des Schwerpunktprogramms sollen in einer umfassenden Analyse die Opferdarstellungen im römischen Kleinasien studiert werden.
Die Untersuchung basiert auf der Dokumentation und Auswertung ikonographischer Zeugnisse, die trotz ihres Aussagewertes bisher nur marginal in der Diskussion um das Verhältnis von Reichsreligion und Provinzialreligion berücksichtigt wurden.
Ziel ist es zum einen, die verschiedenen Formen von Opferdarstellungen, die einheimischen Traditionen bzw. neuen stadtrömischen Typen verpflichtet sind, in ihren verschiedenen Anwendungsbereichen zu untersuchen und die Ursachen für die Wahl eines bestimmten Bildmodus zu analysieren. Zum anderen können die Opferdarstellungen als Gradmesser für Wechselwirkung zwischen Zentrum und Peripherie bzw. Nebenzentren dienen und dazu verhelfen, detailliert Wege und Formen der Adaption, Modifikation oder Negation im Kult sowie dessen medialer Umsetzung aufzuzeigen.

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