Ausstellungen und Projekte

Arbeiten in der Sammlung


Ausstellungsbeteiligungen/Leihgaben

Die Archäologische Sammlung unterstützt seit vielen Jahren Ausstellungsunternehmen diverser Institutionen mit Leihgaben. Gefragt sind insbesondere Stücke der Gipsabguß-Sammlung; sie vertreten Originale, die aus praktischen, restauratorischen oder finanziellen Gründen nicht transportabel sind. Diese Objekte werden zwar während der Zeit der Ausleihe für die Lehre vermißt, aber dennoch gerne hergegeben, weil sie in den Ausstellungen nicht nur einem breiten Publikum gezeigt werden können, sondern auch vielfältige, oftmals überraschende Bezüge zu ganz unterschiedlichen Lebensbereichen herstellen. Hin und wieder sind Leihnehmer auch bereit, einen Gipsabguß für den Auftritt in einer Ausstellung restaurieren zu lassen. Nach der Rückkehr in die Archäologische Sammlung erinnert dieser Abguß dann durch sein strahlendes Weiß dauerhaft an diese Kooperation (Beispiele: Apollon vom Belvedere, Kauernde Aphrodite, Stephanos-Athlet).

Klimt und die Antike

© Belvedere, Wien (Foto: Johannes Stoll)

Erotische Begegnungen
Ausstellung in der Orangerie im Unteren Belvedere mit Leihgaben der Archäologischen Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie

23. Juni bis 8. Oktober 2017

Weitere Informationen: https://www.belvedere.at/klimt_und_die_antike

Von Emanuel Stöckler bis Graf Lanckoroński. Die Stifterinnen und Stifter der Archäologischen Sammlung der Universität Wien

Ausstellung in der Archäologischen Sammlung der Universität Wien
25. November 2016 – 27. Jänner 2017

Veranstalter: Institut für Geschichte und Institut für Klassische Archäologie

Kontakt: Dr. Hadwiga Schörner
E-Mail: hadwiga.schoerner@univie.ac.at

KLIMT - alle origini di un mito

Ausstellung Mailand, Palazzo Reale, 12.3.–13.7.2014

In dieser Ausstellung ist ein Gipsabguß des sog. Brunn´schen Kopfes in ergänztem Zustand zu sehen (Archäologische Sammlung, Inv. 623). Diesen (oder einen anderen Abguß desselben Kopfes) hat Gustav Klimt im Jahre 1878 (als im Alter von 16 Jahren) gezeichnet. Das Gesicht mit dem Ansatz der Melonenfrisur ist gut erhalten; ergänzt ist die gesamte Kalotte. Der Kopf stammt von einer Frauenstatue des späten 4. Jhs. v.Chr. Er befindet sich (jetzt nicht mehr ergänzt) in der Münchner Glyptothek (Inv. 210). Benannt ist der Kopf nach dem Münchner Archäologen Heinrich Brunn (1822-1894), der den Kopf als "vorzüglichstes Werk der Glyptothek" pries).

"Die ALBERTINA - Geburt einer Weltsammlung"

Albertina, Wien, 12.3. – 29.6.2014

Gipsabgüsse folgender Werke:
Büste des Apollon vom Belvedere, Vatikanische Mussen
Statue der Kauernden Aphrodite, Vatikanische Museen
Statue des Stephanos-Athleten, Villa Albani