Aufgaben und Ziele

Das Fach Klassische Archäologie versteht sich als Wissenschaft der antiken Kultur- und Geistesgeschichte des Mittelmeerraumes sowie der angrenzenden Gebiete und umfaßt die materielle Hinterlassenschaft der griechischen und römischen Kultur des Altertums. Sie erforscht weiters deren Vorläufer und Nachwirkungen sowie deren Randgebiete und die Verbindungen zu benachbarten Kulturen. Schwerpunkte des Faches liegen in der methodisch komplexen Erforschung und Vermittlung der antiken Bilderwelt, Architektur, Religion, der sozialen und wirtschaftlichen Strukturen sowie der Alltagskultur.

Das Institut für Klassische Archäologie (IKA) der Universität Wien verfügt über zwei Professuren der Klassischen Archäologie (Prof. Meyer, Prof. Schörner), eine Professur für Frühchristliche Archäologie (Prof. Pillinger) sowie vier Assistentenstellen. Derzeit studieren rund 250 Personen Klassische Archäologie. 

Der Tradition des Wiener Institutes folgend liegt der Schwerpunkt der Arbeiten des Instituts auf der Erforschung der antiken Kultur in ihrer Gesamtheit und unter Einbeziehung der Nachbarwissenschaften. In alle in der Folge angeführten Projekte sind Studierende und Absolvent/innen des Instituts eingebunden, wobei die Beteiligung vom Erwerb praktischer Erfahrungen zu Masterarbeiten und Dissertationen bzw. eigenverantwortlicher Projektmitarbeit reicht. Selbstverständlich finden diese Forschungsinteressen auch besondere Berücksichtigung in der Lehre.

Eine Bilddatenbank, Teil des Projekts UNIDAM, stellt für Lehre und Forschung Bildmaterial zur Verfügung. 

Das IKA gibt die Zeitschrift "Mitteilungen zur Christlichen Archäologie" sowie die Monographienreihen "Wiener Forschungen zur Archäologie" und "Kataloge der Archäologischen Sammlung" heraus. Während des Studienjahres werden regelmäßig Gastvorträge und Hauskolloquien abgehalten, in denen in- und ausländische Wissenschaftler/innen über ihre Forschungen berichten.